Авиация СГВ

Главная страница сайта Регистрация Вход

Список всех тем Правила форума Поиск

  • Страница 1 из 1
  • 1
Модератор форума: Томик, Viktor7, Назаров, Геннадий  
Авиация СГВ » ВОЕННОПЛЕННЫЕ - ШТАЛАГИ, ОФЛАГИ, КОНЦЛАГЕРЯ » Общая информация по плену » Фотография в лагерях военнопленных.
Фотография в лагерях военнопленных.
Viktor7Дата: Вторник, 02 Июня 2020, 07.56.05 | Сообщение # 1
Группа: Модератор
Сообщений: 8486
Статус: Отсутствует
В нескольких разделах и темах затронуты вопросы создания фотографий в различных лагерях. Для сбора информации, для удобства пользователей и интересующихся создаётся эта тема.

Как пример выдержка из публикации по истории Шталага Х В в Санбостеле, показывающая и описывающая процесс фотографирования военнопленных.



С уважением
Виктор
 
Viktor7Дата: Вторник, 02 Июня 2020, 08.06.36 | Сообщение # 2
Группа: Модератор
Сообщений: 8486
Статус: Отсутствует
В публикации Др. Р. Отто описан порядок фотографирования пленных при регистрации в шталаге.



https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2008_4_2_otto.pdf


С уважением
Виктор
 
СаняДата: Вторник, 02 Июня 2020, 08.47.36 | Сообщение # 3
Группа: Админ
Сообщений: 65535
Статус: Отсутствует
Цитата Viktor7 ()
В публикации Др. Р. Отто описан порядок фотографирования пленных при регистрации в шталаге.

Доктор пишет, что фотографирование и снятие отпечатка пальца шло одновременно с заполнение персональной карты пленного.

Die Registrierung in den Lagern des Deutschen Reiches

Die Dienstanweisungen der Wehrmacht sahen vor, dass die endgültige Registrierung
der einzelnen Gefangenen, die als Erfassung bezeichnet wurde, ausschließlich
in den Stalags und Oflags erfolgen sollte28. Diesen Vorgang hatte
das OKW im Februar 1939 in der H.Dv. 38/5 „Dienstanweisung für den Kommandanten
eines Kriegsgefangenen-Mannschafts-Stammlagers“ präzise geregelt29. Alle Neuankömmlinge wurden „entsprechend ihrer Einlieferung, von 1
beginnend, laufend durchnumeriert“ und erhielten Erkennungsmarken30, die
mit der Bezeichnung des Lagers und der jeweiligen individuellen Registrierungsnummer
versehen waren31. Die Marke hatte der Gefangene ständig an einer
Schnur um den Hals zu tragen. Im Todesfall verblieb die obere Hälfte bei der
Leiche, während die untere Hälfte zusammen mit den Personalunterlagen nach
Berlin an die „Wehrmachtauskunftstelle für Kriegerverluste und Kriegsgefangene“
(WASt) eingesandt wurde. Die WASt war im August 1939 im Oberkommando
der Wehrmacht u. a. deshalb eingerichtet worden, um in Erfüllung des
Artikels 77 der Genfer Konvention von 192932 den gegnerischen Staaten jederzeit
über die in deutschem Gewahrsam befindlichen Kriegsgefangenen Auskunft
geben sowie die eigenen Verluste dokumentieren zu können33.
Das Pendant zur Erkennungsmarke eines Gefangenen war in der Lagerverwaltung
die zeitgleich erstellte, mit Foto und/oder Fingerabdruck versehene Personalkarte
I, in die neben Angaben zur Person auch Versetzungen in andere Lager,
Lazarettaufenthalte und Arbeitskommandos eingetragen wurden. Sie begleitete
ihn während der gesamten Zeit seiner Gefangenschaft34. Wichtigstes Identifizierungsmerkmal für die Kriegsgefangenenverwaltung der Wehrmacht aber war die
Erkennungsmarkennummer des jeweiligen Gefangenen. Ihre Bedeutung zeigt
sich auch darin, dass sie als Einordnungskriterium für die Lagerkartei diente.
Die wichtigsten Angaben zu den Gefangenen gingen unmittelbar nach der
Registrierung als Listen- oder auch als Einzelmeldungen der WASt zu, die eine
als Stammkartei bezeichnete Gesamtkartei anlegte, in die auch alle später von
den Lagern gemeldeten Änderungen wie Lazarettaufenthalte oder Versetzungen
eingetragen wurden. Die WASt hatte daher, wenn auch mit einer gewissen Zeitverzögerung,
einen genauen Überblick sowohl über die Zahl der Gefangenen in
den einzelnen Lagern als auch über den Gesamtbestand an Gefangenen35.
Die Registrierung erfolgte prinzipiell nur einmal; ein Gefangener behielt somit
seine Nummer während der gesamten Zeit der Gefangenschaft, auch bei Versetzungen
in andere Lager. Folgerichtig durfte eine einmal ausgegebene Nummer
nicht wieder vergeben werden, selbst dann nicht, wenn ihr Inhaber verstorben
war36. Ging eine Erkennungsmarke verloren, war das der WASt mitzuteilen; sollte
sie wiedergefunden werden, war sie einzuziehen und so zu vernichten, dass sie
nicht mehr verwendet werden konnte. In vergleichbarer Weise verfuhr man bei
wiederergriffenen Flüchtlingen, die, wenn sie nicht mehr im Besitz ihrer Marke
waren, neu registriert wurden.
Jedes Lager führte ein eigenes Verzeichnis über die ausgegebenen Marken, in
das als erstes die Nummer, dann Name und Vorname, Angaben zu Familie und
Wohnort sowie in der letzten Spalte der weitere Verbleib des Betreffenden eingetragen
wurden37. Die offizielle Aufnahme der personenbezogenen Daten eines
Kriegsgefangenen war somit der Beginn eines komplexen administrativen Vorgangs,
der seinen Abschluss entweder mit dem Kriegsende bzw. vorzeitig durch
Tod, erfolgreiche Flucht oder Entlassung aus der Gefangenschaft fand38.
Jede Nummer war demzufolge nur einmal besetzt39. Die höchste von einem
Lager vergebene Erkennungsmarke ist somit gleichbedeutend mit der Gesamtzahl der in diesem Lager Erfassten und eine Addition sämtlicher von den einzelnen
Lagern vergebenen Markennummern müsste die Summe aller im Reich registrierten
Kriegsgefangenen ergeben40.
Aufgrund des ideologischen Charakters des Kriegs gegen die Sowjetunion
wurde von der deutschen Führung ein Teil des geltenden Völkerrechts von vorneherein
außer Kraft gesetzt. Dies führte wiederum zu einigen organisatorischen
Besonderheiten im Kriegsgefangenenwesen, die im Folgenden kurz dargestellt
werden sollen, da sie für die Auswertung der Karteidokumente von Bedeutung
sind.
Schon einige Monate vor dem Angriff auf die Sowjetunion begann die Wehrmacht
mit den Planungen für Kriegsgefangenenlager, die ausschließlich der Aufnahme
und Verwaltung von sowjetischen Soldaten dienen sollten, galten diese
doch der deutschen Führung auch nach ihrer Gefangennahme in ideologischer
Hinsicht als so gefährlich, dass sie diese von den übrigen Gefangenen und der
deutschen Bevölkerung strikt abtrennen wollte. Durch die Einrichtung spezieller
„Russenlager“41 auf abgelegenen Truppenübungsplätzen hielt das OKW das Problem
für gelöst: Nichtsowjetische Gefangene durften zu solchen Lagern weder
versetzt noch dort neu registriert werden. Das galt auch umgekehrt. Ein Kontakt
zwischen den gefangenen Rotarmisten und anderen Nationalitäten sollte somit
von Anfang an unterbunden werden.
Spielten diese neuen Einrichtungen insofern eine Sonderrolle42, so handelte
es sich bei ihnen gleichwohl um reguläre Kriegsgefangenenlager. Ihrem Dienstbetrieb
lagen ebenfalls die entsprechenden Vorschriften H. Dv. 38/5 (Stalag)
und 38/6 (Oflag) zu Grunde. Für die im Deutschen Reich selbst eingerichteten
„Russenlager“ legte das OKW am 26. Juni 1941, gut 14 Tage vor dem Eintreffen
der ersten Transporte, mit einem Befehl zur „Erfassung und Behandlung der russischen
Kriegsgefangenen“ zwar einige „vorläufige Abänderungen“ der geltenden
Bestimmungen fest, jene zur Registrierung blieben davon jedoch nahezu unberührt.
Die Personalkarte II für Eintragungen wirtschaftlicher Art solle zwar noch
so lange nicht verwendet werden, bis über einen Arbeitseinsatz entschieden sei,
die Personalkarte I aber, gleichsam der Ausweis der Gefangenen, sei auf jeden
Fall zu führen, und eine Ausstattung mit Erkennungsmarken habe wie üblich zu
erfolgen. Irgendwelche Einschränkungen wurden nicht formuliert43.
Demnach waren auch die Verwaltungen der „Russenlager“ verpflichtet, die
Registrierung der Neuankömmlinge so zu handhaben wie die anderen Lager.
Der einzige Unterschied bestand darin, dass sie ausschließlich Angehörige eines
einzigen Staates, eben der Sowjetunion, erfassten44. Sie begannen somit vorschriftsmäßig
bei 1 und nummerierten dann fortlaufend weiter. Die höchste
nachweisbare Zahl einer von einem „Russenlager“ ausgegebenen Erkennungsmarke
muss demnach die Mindestzahl der dort erfassten Personen wiedergeben.


Qui quaerit, reperit
 
Viktor7Дата: Вторник, 02 Июня 2020, 10.09.58 | Сообщение # 4
Группа: Модератор
Сообщений: 8486
Статус: Отсутствует
Цитата Саня ()
Доктор пишет, что фотографирование и снятие отпечатка пальца шло одновременно с заполнение персональной карты пленного.

Да, но он пишет о предписаниях, не о практике в шаталагах на территории рейха. Если с отпечатком пальца всё было просто, то при фотографировании можно предположить и более поздней отрезок времени.


С уважением
Виктор
 
Viktor7Дата: Воскресенье, 07 Июня 2020, 17.36.13 | Сообщение # 5
Группа: Модератор
Сообщений: 8486
Статус: Отсутствует
Фотографии сделанные в Шталаге XII F Forbach:



















С уважением
Виктор
 
Авиация СГВ » ВОЕННОПЛЕННЫЕ - ШТАЛАГИ, ОФЛАГИ, КОНЦЛАГЕРЯ » Общая информация по плену » Фотография в лагерях военнопленных.
  • Страница 1 из 1
  • 1
Поиск:


SGVAVIA © 2008-2020
Хостинг от uCoz
Счетчик PR-CY.Rank Яндекс.Метрика
Мы помним!